Heinrich Schütz
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Ende 1650 veröffentlichte Schütz den dritten und letzten Teil der Symphoniae sacrae, einer regelrechten Hymne auf den Frieden nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges. Ein solches vielchöriges Ensemble hatte man seit den Psalmen Davids (1619), die Cantus Cölln bereits eingespielt hat, nicht mehr gehört. Die Art, wie das Werk Tradition mit Erneuerung vereint, gebietet Bewunderung: Ja, diese Symphoniae sacrae haben tatsächlich den Grundstock für ein Jahrhundert deutscher Musik gelegt. "With a church accoustic bathing the recorded sound in glorious resonance this is nothing less than an over-due recording, wholeheartedly recommended." BBC music magazine, Dez 2005 "Was besonders besticht, ist die am Inhalt orientierte Gestaltung: subtilste Schattierungen der Stimmen vergegenwärtigen in jedem Augenblick den Inhalt der Texte. Die Balance unter den Vokalisten ist durchweg phänomenal. Mit unglaublicher Meisterschaft ranken sich die hellen Frauenstimmen umeinander, während die Männerstimmen - ebenso meisterlich in ihrer Technik - ein solides Fundament bilden. [...] Cantus Cölln hat unter der Leitung seines langjährigen Dirigenten Konrad Junghänel auch hier wieder einmal eine tadellose, geradezu frappierend perfekte, Visitenkarte abgegeben. So schön kann Musik sein." klassik.com, 9.11.2005 "It is easy to perceive the aura of celebration in Schütz's 1650 collection. With this recording, the high level of performance gives us a reason to celebrate, as well." Opera today, 22.2.2006 "Aucun passioné du premier baroque germanique ne pourra ignorer ce témoignage." Diapason, novembre 2005 "Nahezu kongenial demonstriert dies Konrad Junghänel und seine beiden famosen Experten-Ensembles. Das neunköpfige Cantus Cölln besteht aus schlanken, klar timbrierten und geschmeidigen Solisten, die Schützens Hauptanliegen bestens befolgen, nämlich di deutschen (lutherischen) Bibeltexte so plastisch wie möglich in Musik zu übersetzen." Rondo, 5.11.2005 |