Johann Rosenmüller
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Eine italienische Weihnacht in Leipzig Zeitgleich mit der berühmten "Weihnachtshistorie" des Meisters Schütz entstanden diese geistlichen Konzerte von Rosenmüller in den Jahren 1645-1650, als der junge Komponist in der schönen Stadt Leipzig eine steile Karriere machte. Lange vor seinem Exil in Venedig wegen seines "widernatürlichen" Lebenswandels ist in diesen ungewöhnlichen Szenen der Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium bereits sehr deutlich italienische Gefälligkeit der Melodien zu spüren. "Cantus Cölln and Concerto Palatino give a masterclass in sonorous contrasts between finely shaded intimacy and colourful grandeur. The singers and instrumentalists are technically impeccable, and Konrad Junghänel directs with his usual sensitivity and taste." The Gramophone, Jan 2005 "Im prächtigen Mit- und Gegeneinander von Sängern, Streichern und Blechbläsern entfalten sich diese Vertonungen von Bibel- und freien Texten, und der übersprudelnde Einfallsreichtum der Formen, Stile und Kompositionstechniken, dazu eine italienisch geprägte Sanglichkeit und Melodienfreude vermögen den Hörer bis zur buchstäblich letzten Note bei der Stange zu halten. Erst recht, wenn diese Stücke so lebendig, so klangrein und so gestisch reich wie von Junghänel und seinen Musikern interpretiert werden." Kölner Stadt-Anzeiger, 16.12.2004 "Diese CD zeigt beispielhafte Interpretationen der deutschen Musik des deutschen Frühbarocks und wird so zu einem autoritativen Portrait von Johann Rosenmüller. Ein Muss für Interessenten der Musik des 17. Jahrhunderts." klassik-heute, 2.11.2004 "Junghänel entstaubt Johann Rosenmüllers geistliche Konzerte mit großer Liebe zum Detail." musik.woche, 43/2004 "Dass Cantus Cölln die Rosenmüller-Preziosen in der gewohnten plastischen Darstellungsweise musiziert, mit auch im Ensemble perfekten stilkundigen Sängern und Instrumentalisten, bedarf wohl kaum noch der Erwähnung." Concerto, Dez 04/ Jan 05 "La petite équipe de solistes réunie par Junghänel domine sans conteste la modeste concurrence signalée plus haut. Comme il nous y a habitués, le chef luthiste sait faire cohabiter des voix contrastées, d'une grande fraîcheur expressive, avec des couleurs parfois sensuelles. Ce qui nous vaut des concerts frémissants ou poignants, tout en conservant à l'ensemble une incroyable homogénéité." Diapason, Nov 2004 |