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Johann Sebastian Bach
H-Moll-Messe

Cantus Cölln
Konrad Junghänel
HMC 801813.14

Neue Referenzaufnahme, Fono Forum

Die solistische Besetzung, für die der Name Cantus Cölln steht, soll auch bei der Aufführung der H-Moll-Messe nicht als Dogma verstanden werden, sondern als interpretatorische Alternative. Sie ermöglicht es uns, die kontrapunktisch oft extrem komplizierte Satzweise sehr deutlich zu machen. Es werden Zusammenhänge hörbar, die sonst im allgemeinen Klangrausch untergehen. Bei Sätzen wie zum Beispiel "Et incarnatus" oder "Crucifixus" wird die emotionale Aussage des Einzelnen sehr viel individueller und prägnanter. Zudem entstehen durch die veränderten Verhältnisse neue ungewohnte und überraschende Balancen und Klangfarben.

"Sänger und Instrumentalisten singen und spielen makellos, unglaublich einheitlich in Deklamation und Phrasierung und mit einer selten zu hörenden Perfektion der Intonation. [...] Wenn mir in Zukunft danach ist, die h-moll Messe zu hören - das ist die Aufnahme dafür"

KH, Crescendo, 01/04

"The performance has beguiling clarity and thrilling drama, while Cantus Cölln's "choristers" are all fine soloists in their own right. Highly recommended."

The Sunday Times, 8.2.2004

"... bestechen bei Konrad Junghänel und seinem Cantus Cölln die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, mit denen hier agiert wird. [...] fließt und pulsiert die Musik so organisch, dass man gar nicht darüber nachdenkt, ob es anders klingen sollte. [...] eine Interpretation, die in ihrer Tiefe und Ausgewogenheit schlichtweg mustergültig ist."

Matthias Hengelbrock, Fono Forum, 01/04

"L'adaptation qu'en livre ici le Cantus Cölln, sous la direction de Konrad Junghänel, est une merveille."

Musique, 2004


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