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Heinrich Albert
Lieder von Liebe und Tod

RD 77245
Cantus Cölln
Konrad Junghänel

Diapason d'Or

Heinrich Alberts ein- und mehrstimmige Kompositionen wurzeln in der eifrig gepflegten Hausmusik jener Zeit. Sie war keineswegs anspruchslos, was die oft recht aufwendigen Besetzungen zeigen. Eine solche gesellige Vereinigung zum Singen und Musizieren, zum Rezitieren neuer Gedichte und Philosophieren war auch die zwölfköpfige "Kürbishütte", die sich im Sommer in Alberts Garten traf. Die dort entstandenen Verse über Tod und Sterben vertonte Albert in der Kürbeshütte.
Wenn in den Arien Themen der menschlichen Hinfälligkeit und der letzten Dinge wiederkehren, so handelt es sich in der Regel um Grablieder, die Albert auf Bestellung komponierte. Gelegenheitsarbeiten sind auch die Hochzeitsgesänge und Brautlieder, obwohl sie nicht immer als solche zu erkennen sind, weil in ihnen häufig nur Natur und Jahreszeiten gefeiert werden. Sie sollten ganz allgemein zur Erhöhung der Freude und Fröhlichkeit beitragen. Schließlich galt es, offizielle Feste mit Musik auszuschmücken, Ereignisse in der Universität oder Besuche hochgestellter Persönlichkeiten.

"Cantus Cölln, l'une des révélations de ces dernières années dans le domaine de la musique ancienne."

Diapason 4/92

"Fünf renommierte Solisten, die es verstehen, sich zugunsten des Schmelzklanges zurückzustellen... Überaus kultiviert und stilvoll wird da gesungen, unter Leitung des versierten Lautenisten Konrad Junghänel"

Westfälische Allgemeine Zeitung, 11.5.1992

"Les membres de Cantus Cölln réussissent la gageure d'une homogénéité parfaite de sonorité tout en conservant chacun une individualité de timbre riche et original... Des éclats de lumière ponctuent de somptueuses descentes aux enfers."

Les Critiques de Répertoire 1992


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