Leonhard Lechner
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... und andere neue teutsche Lieder Bis zu seinem Tod 1606 hatte Leonhard Lechner zahlreiche Werke geschaffen, von denen leider viele verloren gegangen sind. Unter den erhalten gebliebenen Kompositionen sind Werke von hohem Rang; sie zeugen von einem überlegenen Formwillen, der die Feierlichkeit der Motette mit der Anschaulichkeit des Madrigals zu einem durchaus eigenen Altersstil verschmilzt. Lechner erreicht eine Intensität des Ausdrucks für den Gehalt des Textes, die in seiner Generation ohne Vergleich ist und erst durch Heinrich Schütz wieder erreicht wurde. "Daß es auch eine deutsche Lied-Kunst um 1600 gibt und diese über dieselbe Flexibilität, Expressivität und verbale Nuancierung wie ein Monteverdi oder Dowland verfügt, machen auf geradezu betörende Weise die fünf Sängerinnen und Sänger des Cantus Cölln deutlich." Phonomagazin, 1/91 "Lechner schlägt die Brücke von Lasso zu Schütz. Die Brücke von Lechner zum Rezipienten des digitalen Zeitalters schlägt Konrad Junghänel mit seinem Ensemble; ein Höchstmaß an Transparenz und Flexibilität verhilft den Kompositionen zu eindringlicher Wirkung." Fono Forum, 4/91 "Une véritable jouissance auditive, que l'on ne trouve que chez les meilleurs... Après ce nouveau joyau, on se demande quelle pierre précieuse Cantus Cölln et Konrad Junghänel vont encore découvrir dans ce trésor que constitue löe XVIIème siècle allemand." Diapason, 12/90 |