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Claudio Monteverdi
Vespro della beata Vergine

05472 773322
Cantus Cölln
Konrad Junghänel

Edison Awards Classical 1996

Marienvesper

Zum Zeitpunkt des Erscheinens der "Marienvesper" befand sich Monteverdi seit 20 Jahren im Dienst des Herzogs Vincenzo Gonzaga von Mantua; seit neun Jahren waltete er seines Amtes als Kapellmeister am Hofe. Das großartige Werk stellt einen Meilenstein sowohl im Gesamtwerk Monteverdis als auch in der Kirchenmusik des frühen 17. Jahrunderts dar.
Die "Marienvesper" besteht aus fünf Psalmvertonungen, dazwischen kleinformatige Motetten, die vielleicht als Antiphon-Ersatz gedacht waren, nebst einem Introitus, einer Sonate, einem Hymnus und zwei Magnificats. Monteverdi trachtete mit diesem Werk eindeutig nach der Anerkennung seiner progressiven Zeitgenossen, mit ihrem Hang zu prächtiger Kirchenmusik für virtuose Sänger und Instrumentalisten.

"All an audience needs to do is be quiet and enjoy breathlessly"

Jury report, Edison Awards Classical, 1996

"Une lumière raffinée, recueillie, élégante et intense... une superbe version."

Répertoire 03/96

"... eine ausgezeichnet gelungene Balance zwischen dramatisch-ausdrucksstarken und lyrischen, in sich ruhenden Momenten. Wunderbar die Textausdeutung der einzelnen Psalmenabschnitte, die einen starken, jedoch nie theatralischen Kontrast bringen; die federnd schwingende metrische Artikulation in der Rezitation der Psalmtexte, die Virtuosität und zugleich die innige Gestaltung der solistischen "Concerti" tragen zum überzeugenden Eindruck der Aufnahme bei..."

Fono Forum 5/96


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