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Johann Rosenmüller
Vespro della beata Vergine

Cantus Cölln
Concerto Palatino
Konrad Junghänel
hmc 901611.12

Preis der deutschen Schallplattenkritik 02/1997, Editor's choice Grammophone 1997, nominiert für Edison Awards Classical 1998

Venezianischer Triumph eines Deutschen im Exil

Nachdem er der deutsche "Alpha&Omega Musicorum" gewesen war, schaffte es Rosenmüller 1655 aus den sächsischen Gefängnissen zu fliehen, wo er wegen eines Verstosses gegen die Moral eingesperrt gewesen war... Kurze Zeit später begann er ein neues Leben in der Stadt der Dogen und wurde zu einem der großen Komponisten seiner Zeit. Dominiert durch ein 621 Takte langes Dixit Dominus reihen sich diese prächtigen Marienvespern in die venezianische Tradition, die durch Monteverdi und Cavalli zu großem Ruhm gekommen ist, ein.

"Le Cantus Cölln salue, comme seul il est capable de le faire, la renaissance d´un grand musicien sottement oublié"

Télérama N° 2453 - 15.01.97

"the Cantus Cölln could sing the telephone directory and still be convincing"

(J.P. Wearing), Sterophile, 03/97

"...und der Geheimtip für deutsche Barockmusik lautet Cantus Cölln."

(Linda Maria Koldau), FAZ - 05.03.97


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