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Johanna Koslowsky und Elisabeth PopienJohanna Koslowsky begann ihre Gesangsausbildung schon frühzeitig bei Frau Professor Hilde Wesselmann in Essen. Nach dem Abitur studierte sie außerdem Kirchenmusik an der Musikhochschule in Köln. Später setzte sie ihr Gesangsstudium bei Frau Professor Bornemann, Hannover und bei Frau Michaela Krämer, Düsseldorf fort. Zusätzlich studierte sie bei René Jacobs an der "Schola Cantorum" Basel.
Johanna Koslowsky hat sich weitgehend auf die Musik vor 1800 spezialisiert und tritt seit mehreren Jahren als Solistin mit zahlreichen renommierten Ensembles und Dirigenten auf. So sang sie zum Beispiel unter der Leitung von René Jacobs, Philipp Herreweghe und Hermann Max und arbeitet mit Ensembles wie der "Akademie für Alte Musik", Berlin, "Alta Ripa", "Musica Antiqua Köln", "Musica Fiata" und "Sequentia".
Neben Rundfunkaufnahmen im In- und Ausland hat sie auch an vielen preisgekrönten CD-Aufnahmen mitgewirkt, u.a. an einer Aufnahme mit Solokantaten von G.F.Händel.
Einen weitere Schwerpunkt in ihrem musikalischen Schaffen bildet für Johanna Koslowsky inzwischen ihre Tätigkeit als Gesangspädagogin, die sie zur Zeit durch eine Feldenkreisausbildung ergänzt.

Elisabeth Popien studierte zunächst Kirchenmusik an der Musikhochschule in Köln und schloss das Studium 1992 mit dem A-Examen ab. Während der Studienzeit sang sie bereits als Chorsängerin unter Dirigenten, die sich der historischen Aufführungspraxis verschrieben hatten, wie Jordi Savall, Sigiswald Kuijken, Peter Neumann und Hermann Max. Parallel dazu studierte sie bei Hans-Dieter Saretzki,Düsseldorf, Gesang.
Ihr künstlerisches Schaffen wird durch Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, sowie durch zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentiert. Viele der CDs sind preisgekrönt. Neben ihrer Ensembletätigkeit tritt Elisabeth Popien auch als klassische Oratoriensängerin auf, mit einem Repertoire, das von der Barockzeit bis zur Moderne reicht.

Wilfried Jochens, Stefan Schreckenberger und Hans-Jörg MammelHans Jörg Mammel wurde in Stuttgart geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben, wo er auch ersten Gesangsunterricht erhielt. Er studierte er an der Musikhochschule Freiburg Gesang bei Prof. Werner Hollweg und Prof. Ingeborg Most. Meisterkurse absolvierte er bei Barbara Schlick, Elisabeth Schwarzkopf, James Wagner für Gesang, sowie bei Reinhard Goebel für historische Aufführungspraxis.
In den letzten Jahren machte er sich vor allem als Konzertsänger in Deutschland und dem benachbarten Ausland einen Namen. Er sang bei vielen bedeutenden Festivals wie Uetrecht, Schwetzingen, Jerusalem, Breslau, Brügge, Brüssel und Wien. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Hans Zender, Thomas Hengelbrock, Ivan Fischer, Ivor Bolton und Philippe Herreweghe zusammen. Opernengagements führten ihn an die Staatsoper "Unter den Linden" Berlin, an die städt. Bühnen Freiburg sowie an die Münchner Staatsoper. Neben Konzert und Oper widmet er sich dem Lied. Außer den großen Liederzyklen der Romantik gilt hier sein Interesse besonders der 2. Berliner Liederschule. Viele dieser Werke sind auf CD eingespielt.

Wilfried Jochens wurde in Hamburg geboren und studierte dort an der Hochschule für Musik und der Universität. Seit 1972 ist Wilfried Jochens als Oratoriensänger tätig, wirkte aber auch als Solist bei zahreichen Opernproduktionen (Monteverdi, Händel, Hasse, Mozart) mit und gibt regelmäßig Liederabende.
Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Moderne. Einen besonderen Raum nehmen die Konzerte mit international renommierten Ensembles der "Alten Musik" ein, bei denen sich Wilfried Jochens vor allem auch als gefragter Evangelist der Bach'schen Passionen profilierte.
Neben Fernseh- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren über 50 CD-Produktionen sein sängerisches Schaffen. Wilfried Jochens unterrichtet als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Hamburg.

Wolf Matthias Friedrich studierte an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Prof. Eva Schubert Gesang. 1980 war er Preisträger beim Internationalen Dvorak-Wettbewerb in Karlovy Vary. Von 1982 bis 1986 war Wolf Matthias Friedrich Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Dresden. Verpflichtungen unter Dirigenten wie Kurt Masur, Rafael Frühbeck de Burgos, Fabio Luisi, Howard Arman, Daniel Reuss, Michel Corboz, Konrad Junghänel, Allessandro de Marchi, Thomas Hengelbrock, Peter Neumann, Paul Dyer u.a. führten ihn in die Konzerthäuser zahlreicher europäischer Festivals, (Salzburg, Schwetzingen, Innsbruck, Wien, Utrecht, Halle, Dresden), nach Israel, Asien und Australien und wurden zahlreich in Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentiert. Als Liedsänger widmet er sich insbesondere dem Werk Franz Schuberts. 2002 war er Mitbegründer des "Kerll-Rosenmüller-Festes", das seither jährlich unter seiner Leitung zur Förderung des musikalischen Erbes der in seiner vogtländischen Heimat geborenen Komponisten Johann Caspar Kerll, Johann Rosenmüller und Sebastian Knüpfer veranstaltet wird (www.kerll-rosenmueller-fest.de).

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